Vermutlich ist es für Nintendo eines der schwersten Unterfangen überhaupt, in einem Super-Mario-Spiel für die richtige Menge an 1-Ups zu sorgen. Während sich Hardcore-Zocker ob des 1-Up-Überflusses mitunter gelangweilt fühlen und einen Superhard-Modus verlangen, beschweren sich ungeübte Spieler, dass das Spiel zu schwer sei.
Vor Kurzem beschäftigte sich bereits die Nintendo-Fanpage Nintendoeverything mit diesem Thema. Nun hat Takashi Tezuka, Entwickler bei Nintendo und unter anderem an der Entstehung von New Super Mario Bros Wii & Super Mario Galaxy beteiligt, in einem Interview über diese Herausforderung gesprochen:
Es ist für uns nicht leicht, die richtige Balance zu finden. Ich denke, dass erfahrene Mario-Spieler möglicherweise wahrnehmen, dass es haufenweise 1-Ups oder Power-Ups gibt, die ihnen helfen. Andere, die möglicherweise nicht über solch eine Erfahrung verfügen, sind auf solch eine Anzahl beim Spielen jedoch angewiesen. Die Frage lautet also 'Auf wen ist das Spiel ausgelegt? Für wen machen wir das überhaupt?'.
Es ist eines unserer grundlegenden Ziele, dass sich die Zahl der Leute erhöht, die ein Mario-Spiel komplett durchspielen. Mit diesem Ziel im Hinterkopf landet auch eine zunehmende Zahl an Items im fertigen Spiel. Gleichzeitig packen wir aber auch andere Modi für die Spieler hinzu, die nach einer echten Herausforderung oder Abwechslung suchen. So können die Spieler in gewisser Weise selbst sehen, wo sie in Bezug auf ihre Fertigkeiten stehen. Ich denke, das wir auf diese Weise etwas geschaffen haben, das viele Funktionen bietet und auch von vielen Menschen geschätzt wird.

Wie viele 1-Ups verträgt ein Super-Mario-Spiel?





