Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
- Ra's al Ghul
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Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Neulich habe ich mir die Frage gestellt, inwiefern auf Reviews noch verlass ist - gerade auch auf "professionelle Reviews" von Leuten, die dafür bezahlt werden. Seit dieser Generation nehme ich einen "Hype-Trend" war. Und zwar werden manche Spiele teils schon mehr als ein Jahr vor dem Release gelobt bis zum Geht nicht mehr. Beispiele gefällig?
BioShock - Neulich habe ich eine alte Maniac wieder gelesen, darin war ein BioShock Preview zu finden. Das dürfte nicht mehr allzu lange vor dem Release des Spiels gewesen sein. Das Wörtchen "revolution" fand darin Verwendung. BioShock wurde gar mit Half-Life verglichen. Einige Zeit später kaufte ich mir das Spiel. Gut, Setting und Stil waren toll. Daneben gab's ein paar gute Ideen, aber das wars dann auch. Nichts, was einen Wertungsdurchschnitt von 96% (360 Version @ Metacritics) gerechtfertigt. BioShock war imo allerhöchstens ein 85% Spiel. Der Nachfolger bietet quasi nichts neues - und liegt dennoch bei momentan 88% im Schnitt.
The Conduit - Für HD-Spiele gibt's zahllose weitere Beispiele, aber da wir hier in einem Nintendo-Forum sind, will ich auch ein Beispiel für die Wii nehmen. Und das heißt The Conduit. Anfangs fand der Hype vor allem im Netz statt, aber irgendwann erreichte er auch die deutsche Presse. Die Wertugen waren natürlich kein Vergleich zu z.B. BioShock, aber selbst die GamePro gab um die 80%, wenn ich mich recht erinnere. Für ein Spiel, dass imo aller höchstens 60% verdient hätte, weil es nicht nur nichts von dem bietet, was alles versprochen wurde, sondern auch nichts besser macht, als andere Spiele.
Was ich damit sagen will? Bei Spielen, die eher im Mittelpunkt des Pre-Release-Geschehens stehen, kann man sich quasi überhaupt nicht mehr auf Wertungen verlassen. Wie seht ihr das?
BioShock - Neulich habe ich eine alte Maniac wieder gelesen, darin war ein BioShock Preview zu finden. Das dürfte nicht mehr allzu lange vor dem Release des Spiels gewesen sein. Das Wörtchen "revolution" fand darin Verwendung. BioShock wurde gar mit Half-Life verglichen. Einige Zeit später kaufte ich mir das Spiel. Gut, Setting und Stil waren toll. Daneben gab's ein paar gute Ideen, aber das wars dann auch. Nichts, was einen Wertungsdurchschnitt von 96% (360 Version @ Metacritics) gerechtfertigt. BioShock war imo allerhöchstens ein 85% Spiel. Der Nachfolger bietet quasi nichts neues - und liegt dennoch bei momentan 88% im Schnitt.
The Conduit - Für HD-Spiele gibt's zahllose weitere Beispiele, aber da wir hier in einem Nintendo-Forum sind, will ich auch ein Beispiel für die Wii nehmen. Und das heißt The Conduit. Anfangs fand der Hype vor allem im Netz statt, aber irgendwann erreichte er auch die deutsche Presse. Die Wertugen waren natürlich kein Vergleich zu z.B. BioShock, aber selbst die GamePro gab um die 80%, wenn ich mich recht erinnere. Für ein Spiel, dass imo aller höchstens 60% verdient hätte, weil es nicht nur nichts von dem bietet, was alles versprochen wurde, sondern auch nichts besser macht, als andere Spiele.
Was ich damit sagen will? Bei Spielen, die eher im Mittelpunkt des Pre-Release-Geschehens stehen, kann man sich quasi überhaupt nicht mehr auf Wertungen verlassen. Wie seht ihr das?
- SoulBringer
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Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Die besten Kritiken nützen nichts wenn das Spiel nicht deinen Geschmack trifft. Bioshock fand ich persönlich einfach nur genial und die Wertungen gerechtfertigt. Killzone 2 dagegen, was ja auch nen Schnitt über 90% hat, hat mir nicht zugesagt. Oder Modern Warfare, die Spiele würd ich niemals so hoch bewerten.
Wie schon so oft erwähnt gilt.. einfach selbst ein Bild davon machen.
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- Gin
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Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Dito @Soulbringer!
Man nehme den eigenen Geschmack, spiele im besten Fall ne Demo, lese sich ein paar Reviews durch und dann kann man meist ne ganz gute Wahl treffen. The Conduit ist mir allerdings immernoch ein Rätsel
Das Spiel hätte nach dem Hype echt zerrissen werden müssen von der Presse, echt merkwürdig.
Bioshock ist für mich btw. schon ein 90% Titel! Grandiose Präsentation/Atmosphäre und ne astreine Spielbarkeit, wirklich ein Erlebnis.
Man nehme den eigenen Geschmack, spiele im besten Fall ne Demo, lese sich ein paar Reviews durch und dann kann man meist ne ganz gute Wahl treffen. The Conduit ist mir allerdings immernoch ein Rätsel
Bioshock ist für mich btw. schon ein 90% Titel! Grandiose Präsentation/Atmosphäre und ne astreine Spielbarkeit, wirklich ein Erlebnis.
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Azazel2k
Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Naja, gerade Bioshock bot doch einiges. Ein nahezu völlig unbespieltes Setting, ne klasse Story, tolle Grafik viele verschiedene Möglichkeiten Szenen zu meistern (Rambo like, mit "Köpfchen", Gegner aufeinander hetzen, Security Bots verwenden)...wieviel Innovation solls denn noch sein bzw. was gabs denn noch nicht ?
Sicher, im Kern sind die beiden Bioshocks nichts anderes als Egoshooter, hatte ich damals auch schon gesagt aber wie gesagt: was gabs denn eigentlich noch nicht ?
Teil 2 ist da natürlich etwas anderes. Abgesehen vom (überflüssigen) Multiplayer gibts bisher wirklich nix neues (bin aber wohl auch erst ca. in der Mitte des Spiels) aber gut....Fortsetzungen eben.
Bei THE CONDUIT siehst anders aus. Hatte von Anfang an nicht verstanden was daran toll sein bzw. werden sollte wobei ich, abgesehen vom Mag64, auch nirgendwo überschwängliche Loblieder lesen konnte. Hatte anfangs gedacht die "Innovation" würde in einer perfekten Steuerung liegen....naja, wars dann auch nicht.
Für mich siehts so aus:
Bioshock = Hype fast zu recht
The Condiut = durch und durch 08/15 Shooter. Hype ungerechtfertigt aber für mich auch nur hier im Mag64 präsent gewesen.
Verlass auf Reviews ? Kommt halt drauf an, ich lese die Dinger um im Vorfeld zu wissen worums im Spiel geht. Sagt mir das Setting zu, riskiere ich nen Blick. Ob das Spiel dabei in den Himmel gelobt wird oder eher als Durchschnitt bezeichnet wird ist mir wurscht. AvP wurde nun auch nicht gerade als der nächste Spieleblockbuster gehypt, statt dessen wurde es in einigen Foren im Vorfeld bereits abgeschrieben. Dennoch wurds von mir direkt Vorbestellt da es einfach "mein Ding" ist.
Auf die Aussage der Reviews ist wohl nicht immer verlass (ist und bleibt eben immer ein subjektiver Bericht), auf den angekündigten Inhalt kann man sich aber in der Regel verlassen.
Sicher, im Kern sind die beiden Bioshocks nichts anderes als Egoshooter, hatte ich damals auch schon gesagt aber wie gesagt: was gabs denn eigentlich noch nicht ?
Teil 2 ist da natürlich etwas anderes. Abgesehen vom (überflüssigen) Multiplayer gibts bisher wirklich nix neues (bin aber wohl auch erst ca. in der Mitte des Spiels) aber gut....Fortsetzungen eben.
Bei THE CONDUIT siehst anders aus. Hatte von Anfang an nicht verstanden was daran toll sein bzw. werden sollte wobei ich, abgesehen vom Mag64, auch nirgendwo überschwängliche Loblieder lesen konnte. Hatte anfangs gedacht die "Innovation" würde in einer perfekten Steuerung liegen....naja, wars dann auch nicht.
Für mich siehts so aus:
Bioshock = Hype fast zu recht
The Condiut = durch und durch 08/15 Shooter. Hype ungerechtfertigt aber für mich auch nur hier im Mag64 präsent gewesen.
Verlass auf Reviews ? Kommt halt drauf an, ich lese die Dinger um im Vorfeld zu wissen worums im Spiel geht. Sagt mir das Setting zu, riskiere ich nen Blick. Ob das Spiel dabei in den Himmel gelobt wird oder eher als Durchschnitt bezeichnet wird ist mir wurscht. AvP wurde nun auch nicht gerade als der nächste Spieleblockbuster gehypt, statt dessen wurde es in einigen Foren im Vorfeld bereits abgeschrieben. Dennoch wurds von mir direkt Vorbestellt da es einfach "mein Ding" ist.
Auf die Aussage der Reviews ist wohl nicht immer verlass (ist und bleibt eben immer ein subjektiver Bericht), auf den angekündigten Inhalt kann man sich aber in der Regel verlassen.
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Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Bei der Erweiterung meiner Wii-Spielebibliothek habe ich gerne die alten IGN-Wertungslisten bemüht und dazu noch in den einen oder anderen Mag64-Test (durch den Teststau mangels Testern nicht immer ganz einfach oder überhaupt möglich) geschaut. Richtig auf die Nase gefallen bin ich damit bisher nicht. An ordentlich bewerteten Titeln, mit denen ich nicht warm geworden bin, sind mir aktuell nur Bully und Little King's Story in Erinnerung.
Printmagazine lese ich schon lange nicht mehr, also bekomme ich von deren Previews, Test und was auch immer kaum etwas mit. Angesichts knapper Kassen ist es mir da um das Geld zu schade, schließlich bekommt man im UK für zwei bis drei Heftchen schon mal ein Spiel.
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Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Ich sehe eigentlich zwei Probleme:
1. Wertungen um 70% gelten inzwischen als "schlecht"
2. Selbst mit verdient guten Kritiken kommen Spiele ohne Hype und Massenmarkt kompatiblität nicht in hohe VKZ
1. Wertungen um 70% gelten inzwischen als "schlecht"
2. Selbst mit verdient guten Kritiken kommen Spiele ohne Hype und Massenmarkt kompatiblität nicht in hohe VKZ

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- Ra's al Ghul
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Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Ein anderes Beispiel wäre auch CoD: MW2. Keine Frage, CoD: MW war hinsichtlich der Inszenierung und wohl auch des Mehrspielermodus ein Brett. Dann kam - nach viel Hype - MW2 raus, welches ebenfalls absolute Top-Wertungen abräumte. Letzteres hat in der 360-Version bei Metacritics eine durchschnittliche Wertung von 94%. Die User vergeben im Schnitt gerade mal 60% und bringen Kritikpunkte an, welche man in "professionellen Reviews" gar nicht liest, darunter z.B. geringer Umfang im Singeplayer, schwache Story, extrem patriotistisch, stupides Level-Design etc.
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Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Bis auf die kurze Spielzeit ist MW2 doch rundrum gelungen und hat imo schon seine guten Bewertungen verdient. Ich persönlich fand zwar den Vorgänger einen Tick besser, aber das macht MW2 nicht gleich zu einem schlechten Spiel. Das ist alles Kritik auf hohem Niveau, das Spiel bietet ein packenendes Shooter-Erlebnis wie kaum ein anderer Ego-Shooter heutzutage! Gleiches gilt imo auch für BioShock, die >90% Bewertungen sind keineswegs ungerechtfertigt.
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Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Die meisten von uns sind einfach schon zu verwöhnt und überfressen, was Spiele angeht.
Und was die Reviews angeht: Da ist es doch eher entscheidend was zwischen den Zeilen steht und nicht die Zahl am Ende. Oft stehen in diversen Test quasi die selben Argument für und gegen ein Spiel, aber am Ende sind es trotzdem ca. 10% Wertungsunterschied. Ich nehme einfach mal an, dass sind diverse "Boni" (sei es Sympathie für Entwickler/ Publisher, Genre vorlieben, Propaganda-Enttäuschungen der PR-Abteilungen, ect.).
Und was die Reviews angeht: Da ist es doch eher entscheidend was zwischen den Zeilen steht und nicht die Zahl am Ende. Oft stehen in diversen Test quasi die selben Argument für und gegen ein Spiel, aber am Ende sind es trotzdem ca. 10% Wertungsunterschied. Ich nehme einfach mal an, dass sind diverse "Boni" (sei es Sympathie für Entwickler/ Publisher, Genre vorlieben, Propaganda-Enttäuschungen der PR-Abteilungen, ect.).
"Manchmal mache ich schon komische Sachen. Es ist fast so, als ob mein Körper von einem sadistischen Puppenspieler gesteuert wird."
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Quaker
Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Nur nehmen sich heute leider nur noch die wenigsten Zeit ein ganze Review durchzulesen.Und was die Reviews angeht: Da ist es doch eher entscheidend was zwischen den Zeilen steht und nicht die Zahl am Ende.
Sieht man ja jeweils an den Fragen die in den Foren kommen, das meiste davon steht jeweils in den Reviews.
Es sollte mehr Zeitschriften wie die GEE und c't geben, die ganz einfach auf Wertungen verzichtet.
Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Call of Duty war von Anfang an ein Spiel, das man wegen des Multiplayers zockt. Bioshock machte es sich natürlich einfach, indem man diesen wegließ. Wie es scheint, hat´s funktioniert. Sollte CoD vielleicht auch machen (nur umgekehrt eben mit dem Singleplayer).
Eine schwache Story und Patriotismus in die Wertung miteinfließen zu lassen, ist doch Schwachsinn. Ebenso könnte man Story und Grafik von Super Mario Galaxy als kindisch bezeichnen und deshalb die Wertung drücken... (was ich nicht tun würde, weil es mMn irrelevant ist).
Dass die User-Wertung von CoD: Modern Warfare 2 bei Metacritics so niedrig ist, liegt an den vielen Spaßwertungen wie 2/10.
Aber um auf die Frage des Threaderstellers zu antworten: Es ist kein Verlass auf Reviews. Es handelt sich um Einzelmeinungen, die nicht fundierter sein müssen als eure eigene. Einzelne Wertungen dann zusammenzuzählen ist natürlich genial, weil alle die gleichen Maßstäbe benutzen... not.
Eine schwache Story und Patriotismus in die Wertung miteinfließen zu lassen, ist doch Schwachsinn. Ebenso könnte man Story und Grafik von Super Mario Galaxy als kindisch bezeichnen und deshalb die Wertung drücken... (was ich nicht tun würde, weil es mMn irrelevant ist).
Dass die User-Wertung von CoD: Modern Warfare 2 bei Metacritics so niedrig ist, liegt an den vielen Spaßwertungen wie 2/10.
Aber um auf die Frage des Threaderstellers zu antworten: Es ist kein Verlass auf Reviews. Es handelt sich um Einzelmeinungen, die nicht fundierter sein müssen als eure eigene. Einzelne Wertungen dann zusammenzuzählen ist natürlich genial, weil alle die gleichen Maßstäbe benutzen... not.
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Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Na ja, wer sich ein Spiel nur wegen der Zahl die da am Ende eines Reviews steht kauft hat sowieso nicht kapiert worum es in einem Review überhaupt geht. Ne Kaufentscheidung meinerseits steht und fällt schon damit ob mir das Setting und das Genre zusagt oder nicht. Ist das nicht der Fall hilft auch keine 90 Wertung mehr. Auserdem will ich noch wissen ob´s technische Unzulänglichkeiten gibt und ob die Spielzeit angemessen ist. Ein zu kurzes oder technisch eher mittelmäßiges Spiel wandert dann eher mal als Schnäppchen in meinen Einkaufskorb anstatt zum Vollpreis. Damit fahre ich eigentlich ganz gut und hab die letzten Jahre nur wenige Murkstitel erwischt. Und da die Geschmäcker gottseidank verschieden sind kann man selbst die wieder an den Mann bringen. 
Die Chance den Jackpott im Lotto zu gewinnen liegt bei 1:140000000 und Millionen Leute sagen sich "hey, es könnte ja mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
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Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Ich bin ja vor allem der Meinung, dass viele Review-Noten am Ende einfach ein gefährliches "Mittel" bilden, welches dem tatsächlichen Spiel gar nicht entspricht, weil die Note versucht, ganz viele Aspekte unter einen Hut zu bringen. Das zeigt sich dann deutlich an Titeln wie dem von P.E% angesprochenen Modern Warfare 2 oder auch Mario Party.
Mario Party bekommt in der Regel immer so ca. 70%, sagen wir mal. Eine nette Note, aber nicht herausragend. Ich finde aber, dass MP in keinem Spielaspekt die 70% verdient hat. Im Mehrspielermodus ist es klar besser (80-90% je nach Titel), im Singleplayer aber deutlich schlechter (eher 50% oder weniger). Die Tester einigen sich dann auf ein Mittelmaß, welches aber einfach keine Orientierung liefert.
Das löst nicht das Problem von BioShock, aber ist trotzdem imo der größte Fehler vieler Tester. Bei BioShock ist es einfach so, dass es im Bereich von 10% oft auch Geschmackssache ist. Tests liefern eine Richtung, keinen absoluten Endpunkt. BioShock ist ein tolles Spiel, hat für einen Shooter ein paar wirklich gute Idee dabei und fesselt v.a. durch die dichte Atmosphäre. Aber gerade Atmosphäre ist schwer greifbar. Für den einen hebt sie das Spiel auf 95%, der andere kann mit dem Setting nicht so viel anfangen, dann bleibt ein grundsolides Spiel von 85%. Ich finde, diese Toleranzgrenze muss erlaubt sein und sollte jeder Spieler bedenken, wenn er Tests liest. Deswegen sind sie aber nicht irrelevant. Die die Richtung stimmt eigentlich fast immer (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Was übrigens das Dilemma der Durchschnittswertungen angeht: Deswegen haben wir im VW-Bereich im Mag bereits auf das dreigliedrige System umgestellt. Einzelsielernote, Mehrspielernote, Online-Note. Da kann jeder für sich raus suchen, was er möchte. Ich ganz ehrlich... ich möchte ein Mehrspieler-Quiz-Titel doch nicht abwarten, weil er keine epische Story bietet.
Mario Party bekommt in der Regel immer so ca. 70%, sagen wir mal. Eine nette Note, aber nicht herausragend. Ich finde aber, dass MP in keinem Spielaspekt die 70% verdient hat. Im Mehrspielermodus ist es klar besser (80-90% je nach Titel), im Singleplayer aber deutlich schlechter (eher 50% oder weniger). Die Tester einigen sich dann auf ein Mittelmaß, welches aber einfach keine Orientierung liefert.
Das löst nicht das Problem von BioShock, aber ist trotzdem imo der größte Fehler vieler Tester. Bei BioShock ist es einfach so, dass es im Bereich von 10% oft auch Geschmackssache ist. Tests liefern eine Richtung, keinen absoluten Endpunkt. BioShock ist ein tolles Spiel, hat für einen Shooter ein paar wirklich gute Idee dabei und fesselt v.a. durch die dichte Atmosphäre. Aber gerade Atmosphäre ist schwer greifbar. Für den einen hebt sie das Spiel auf 95%, der andere kann mit dem Setting nicht so viel anfangen, dann bleibt ein grundsolides Spiel von 85%. Ich finde, diese Toleranzgrenze muss erlaubt sein und sollte jeder Spieler bedenken, wenn er Tests liest. Deswegen sind sie aber nicht irrelevant. Die die Richtung stimmt eigentlich fast immer (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Was übrigens das Dilemma der Durchschnittswertungen angeht: Deswegen haben wir im VW-Bereich im Mag bereits auf das dreigliedrige System umgestellt. Einzelsielernote, Mehrspielernote, Online-Note. Da kann jeder für sich raus suchen, was er möchte. Ich ganz ehrlich... ich möchte ein Mehrspieler-Quiz-Titel doch nicht abwarten, weil er keine epische Story bietet.
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Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Wie ist das eigentlich hier im MAG? Testet ihr die Spiele auch alle im MP, wenn es einen gibt? Ich denke, hier liegt bei viele Magazinen der Hund begraben: Die meisten können sich aufgrund der Man-Power, Zeit und Geldkosten garnicht erlauben, jedes Spiel ausührlich im SP- und MP-Modus zu testen. Und ein guter und halbswegs ausführlicher Test braucht viel Zeit. Und das spiegelt sich imho bei einigen Reviews einfach wieder.
btw. Die GS z.B. macht ja noch extra "Wertungskonferenzen" (bei Hype-Titeln) nur für die Zahlen am Ende.
btw. Die GS z.B. macht ja noch extra "Wertungskonferenzen" (bei Hype-Titeln) nur für die Zahlen am Ende.
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- Hobble
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Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Wertungskonferenzen machen wir nicht, aber ich für meinen Teil spiele wichtigere Mehrspieler-Spiele schon auch tatsächlich um Mehrspielermodus mit Freunden dann und schaue auch, wie es denen gefällt. Allerdings muss ich zugeben, dass das nicht bei jedem Titel geht. Vor allem in zwei Fällen ist das auch nicht nötig: 1) Der Mehrspielermodus ist von der Spielmechanik und den Modi ziemlich gut bekannt und/ oder vergleichbar mit Vorgängern/ sehr ähnlichen Titeln. 2) Das Spiel ist einfach von Gameplay und Technik schon im Singleplayer eine Gurke. Wenn die Modi sich dann nicht essentiell im MP anders sind (oder die ganze Spielmechanik auf MP aufgelegt ist, wie bei Mario Party), dann kann man diesen eigentlich auch vergessen.
Interessant sind z.B. Titel wie World of Goo. Das habe ich im Einzelspieler mit einer 9.0 bewertet, weil es ein tolles Spiel ist. Ich war geneigt, dem Spiel für den 4P-Koop. im Prinzip die gleiche Note zu geben (aus Erfahrungswerten). Dann habe ich ihn aber doch noch mit Freunden spielen können und leider zeigte sich dabei recht bald, dass es im MP eben doch nicht ganz so gut funktioniert wie allein (weil das Spielprinzip nicht zu 100% mehrspielertauglich ist). Bei vielen anderen Tests, die ich gelesen habe, stand aber genau das, was ich (ohne die praktische Erfahrung des MP-Erlebnisses) auch geschrieben hätte: Dass WoG nämlich auch zu viert kooperativ gespielt werden kann, das gut funktioniert und der Spaß nach wie vor vorhanden ist. Da habe ich dann auch gedacht: Ihr habt es nicht wirklich gespielt.
Ich kann das keinem zum Vorwurf machen, weil es oft nicht umsetzbar ist, aber es ist in solchen Fällen dann ärgerlich.
Interessant sind z.B. Titel wie World of Goo. Das habe ich im Einzelspieler mit einer 9.0 bewertet, weil es ein tolles Spiel ist. Ich war geneigt, dem Spiel für den 4P-Koop. im Prinzip die gleiche Note zu geben (aus Erfahrungswerten). Dann habe ich ihn aber doch noch mit Freunden spielen können und leider zeigte sich dabei recht bald, dass es im MP eben doch nicht ganz so gut funktioniert wie allein (weil das Spielprinzip nicht zu 100% mehrspielertauglich ist). Bei vielen anderen Tests, die ich gelesen habe, stand aber genau das, was ich (ohne die praktische Erfahrung des MP-Erlebnisses) auch geschrieben hätte: Dass WoG nämlich auch zu viert kooperativ gespielt werden kann, das gut funktioniert und der Spaß nach wie vor vorhanden ist. Da habe ich dann auch gedacht: Ihr habt es nicht wirklich gespielt.
Ich kann das keinem zum Vorwurf machen, weil es oft nicht umsetzbar ist, aber es ist in solchen Fällen dann ärgerlich.
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Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Bei World of Goo kommt es ganz stark auf den Kenntnisstand an. Wenn zwei Leute miteinander erstmalig spielen, macht's durchaus viel Laune. Wenn man aber als Profi mit einem Anfänger spielt, ist es eher mau. Man selbst kennt die Lösung, ist eher Highscore-orientiert und drängt den anderen dazu Dinge zu tun. So hat dann keiner wirklich viel Spaß.
- MatthiasEngert
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Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Sicherlich schauen wir uns auch die Mehrspieler Möglichkeiten an. Bei vielen Dingen spielt aber auch Erfahrung eine Rolle. Von daher empfinde ich das System, das Redakteure ihre Vorlieben und Serien in der Regel stetig testen recht passend. Mit meiner Meinung der persönlichen Sichtweise stoßen ich zwar gerne mal mit dem einen oder anderen an, denke aber das eine emotionale subjektive Sichtweise der richtige Weg ist. Machen wir ja seit jeher nicht anders. Gutes Beispiel sind bei uns Racer und Prügler. Würde die Jens vorstellen, wären die Wertungen immer schlecht.
Sie liegen ihm halt nicht. Von daher finde ich es nicht gut, wenn jeder Tester quer Beet die Titel vorstellt. Schließlich interessiert ein Rennspiel ja auch den Fan dieser Games. Da ist niemand geholfen, wenn ihm einer das Spiel vorstellt, der mit dem Genre nichts an Hut hat.
Um zurück zum Thema zu kommen. Ich denke immer mehrere Meinung sind ideal und den perfekten Test gibt es nicht. Das liegt in der Natur der Sache und jeder Spieler ist ein wenig anders. Also sollte man versuchen bei den Tests vieles anzusprechen und subjektiv zu kommentieren. Das gelingt mal mehr oder weniger gut. Erfahrung spielt dann auch eine große Rolle.
Grüße,
Matthias
Mag64
Um zurück zum Thema zu kommen. Ich denke immer mehrere Meinung sind ideal und den perfekten Test gibt es nicht. Das liegt in der Natur der Sache und jeder Spieler ist ein wenig anders. Also sollte man versuchen bei den Tests vieles anzusprechen und subjektiv zu kommentieren. Das gelingt mal mehr oder weniger gut. Erfahrung spielt dann auch eine große Rolle.
Grüße,
Matthias
Mag64
- Mr. Wood
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Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Eine z. T. problematische Gemengelage ergibt sich meiner Wahrnehmung nach auch vor allem dort, wo kommerzielle Reaktionen am Werk sind, deren Publikationen z. B. auch als Anzeigenkunden von den Publishern abhängig sind, deren Werke sie testen. Manche Kungelversuche sind ja schon öffentlich geworden, insgesamt lese ich viele Test der etablierten Redaktionen aber immer auch mit einem kritischen Auge. Printmagazine sind mir ohnehin größtenteils suspekt.

- Cubestar2003™
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Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Also was Kilian hier so alles testen muss hat meiner Anicht nach weniger mit emotional-subjektiven Vorlieben zu tun, als viel mehr mit gezielten Mobbingversuchen. 
- Blindfish
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Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Danke für die Info. Das war einfach mal rein aus Interesse gefagt, wie ihr euch dem Multiplayer-Part nähert, für einen Test. Vor allem, wenns nur Online geht.Hobble hat geschrieben:Ich kann das keinem zum Vorwurf machen, weil es oft nicht umsetzbar ist, aber es ist in solchen Fällen dann ärgerlich.Spoiler: anzeigen
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Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
100% meine Meinung! Ich fand CoD4 sogar noch einen grösseren Tick besser. Die Maps waren einfach besser, die Percks waren besser und und!Cyber Zéro hat geschrieben:Bis auf die kurze Spielzeit ist MW2 doch rundrum gelungen und hat imo schon seine guten Bewertungen verdient. Ich persönlich fand zwar den Vorgänger einen Tick besser, aber das macht MW2 nicht gleich zu einem schlechten Spiel. Das ist alles Kritik auf hohem Niveau, das Spiel bietet ein packenendes Shooter-Erlebnis wie kaum ein anderer Ego-Shooter heutzutage!
- MatthiasEngert
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Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Also ein Muss gibt es bei uns nicht. Wir dürfen immer noch Testen. Müssen schon gleich garnicht.
Kilian macht halt gern Casual. Ohne Zwang, das gibts auch, auch wenn es kaum einer glaubt.
Grüße,
Matthias
Grüße,
Matthias
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Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Werden Titel, bei denen sich schnell abzeichnet, dass sie Schrott sind, eigentlich genau so lange und ausgiebig getestet wie mindestens solide Spiele? Ich denke dabei an die - meiner Ansicht nach - gute Tradition deutscher Printmagazine, auch mal nur einen Kurztest zu veröffentlichen.

- the new nightmare
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Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Ich stell mir das so grausam vor ein Spiel zocken zu müssen was ich schon nach 5 Minuten am liebsten in die Ecke werfen würde. Videospielredakteure müssen (wenn sie denn wirklich ALLES gründlich testen) schon etwas sadistisch veranlagt sein um das durchzustehen, oder??

Die Chance den Jackpott im Lotto zu gewinnen liegt bei 1:140000000 und Millionen Leute sagen sich "hey, es könnte ja mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
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Re: Inwiefern ist auf Reviews noch Verlass?
Ich hatte es schon mal (woanders) geschrieben, aber es passt wieder :
Reviews können besser sein, wenn der Autor sie nach der Fragestellung "Wem könnte das Spiel gefallen ?" schreibt und am Ende keine dieser lächerlichen Wertungstabellen erscheint wie bei Gamestar oder CBS, sondern ein finales Statement wie "Unsichere sollten es sich auslehen, Rennsport Fans können sofort zuschlagen !" oder "Wer sich nicht von der kindlichen Grafik täuschen lässt und über kleine Macken in der Steuerung hinweg sehen kann, findet im Kern ein extrem tiefgründiges Gameplay das einen garantiert über 100 Stunden fesseln wird"
Ich weiss nicht wie der 08/15 Gamer so drauf ist.
Okay, so vieleicht
?
Ein unglaublich beliebtes Spiel wie Call of Duty 2 hat mich, als jemand der sich mit dem 2. Weltkrieg recht gut auskennt, hoch und runter angepisst auf Grund der zahllosen historischen Fehler. Taucht nach der klassischen Wertungslogik nie auf, weil Grafik + Explosionen = instand 92%. Wobei realistische Kriegsspiele eh ein Nischenmarkt (geworden) sind.
Aber ein "langweiliger" Flug Simulator kann für einen Fan genau das richtige sein und würde dann eigentliche eine eher hohe Wertung verdienen in Form eines entsprechenden Statements. Ein Ghost Squad "muss" förmlich auf Grund seiner kurzen Dauer abgestraft werden, aber in Wirklichkeit liegt das Spielprinzip ja doch darin es immer und immer wieder mit dezenten Variationen durchzuzocken. Arcade ! Eine Spieldauer von 3,6 Stunden wäre da nur im Weg. Wem die Augen bluten wenn in Panzer Elite Action ein Sherman einen Tiger nach dem anderen abknallt, der muss vorgewarnt werden.
Das schriftliche Statement verkauft sich natürlich nicht so gut wie ein hingepfeffertes "95% OMZG !!!!!1". Vieleicht hat der Durchschnittsleser auch kein Bock auf ein ausgearbeitetes Statement und will sich tatsächlich an einer nackten Zahl orientieren...
Ich persöhnlich halte mich inzwischen fast auschließlich an Demos (zumindest bei DS Spielen manchmal möglich), Gameplayvideos und natürlich Ausleihen.
Reviews können besser sein, wenn der Autor sie nach der Fragestellung "Wem könnte das Spiel gefallen ?" schreibt und am Ende keine dieser lächerlichen Wertungstabellen erscheint wie bei Gamestar oder CBS, sondern ein finales Statement wie "Unsichere sollten es sich auslehen, Rennsport Fans können sofort zuschlagen !" oder "Wer sich nicht von der kindlichen Grafik täuschen lässt und über kleine Macken in der Steuerung hinweg sehen kann, findet im Kern ein extrem tiefgründiges Gameplay das einen garantiert über 100 Stunden fesseln wird"
Ich weiss nicht wie der 08/15 Gamer so drauf ist.
Okay, so vieleicht
Ein unglaublich beliebtes Spiel wie Call of Duty 2 hat mich, als jemand der sich mit dem 2. Weltkrieg recht gut auskennt, hoch und runter angepisst auf Grund der zahllosen historischen Fehler. Taucht nach der klassischen Wertungslogik nie auf, weil Grafik + Explosionen = instand 92%. Wobei realistische Kriegsspiele eh ein Nischenmarkt (geworden) sind.
Aber ein "langweiliger" Flug Simulator kann für einen Fan genau das richtige sein und würde dann eigentliche eine eher hohe Wertung verdienen in Form eines entsprechenden Statements. Ein Ghost Squad "muss" förmlich auf Grund seiner kurzen Dauer abgestraft werden, aber in Wirklichkeit liegt das Spielprinzip ja doch darin es immer und immer wieder mit dezenten Variationen durchzuzocken. Arcade ! Eine Spieldauer von 3,6 Stunden wäre da nur im Weg. Wem die Augen bluten wenn in Panzer Elite Action ein Sherman einen Tiger nach dem anderen abknallt, der muss vorgewarnt werden.
Das schriftliche Statement verkauft sich natürlich nicht so gut wie ein hingepfeffertes "95% OMZG !!!!!1". Vieleicht hat der Durchschnittsleser auch kein Bock auf ein ausgearbeitetes Statement und will sich tatsächlich an einer nackten Zahl orientieren...
Ich persöhnlich halte mich inzwischen fast auschließlich an Demos (zumindest bei DS Spielen manchmal möglich), Gameplayvideos und natürlich Ausleihen.

I AM THE MAN WHO ARRANGES THE BLOCKS



