"Donkey Kong Country", "Diddy Kong Racing", "Perfect Dark", "Banjo-Kazooie": Diese und noch viele andere Videospiele des Entwickler-Studios' Rare lassen Nintendo-Fans in seligen Erinnerungen schwelgen. In Zeiten des NES, SNES und N64 war die britische Spieleschmiede einer der Garanten für hochwertige Titel auf Nintendos Konsolen. Ein umfassender Artikel von "Eurogamer.net" befasst sich nun mit dem Niedergang des einstigen Kult-Entwicklers Rare.
Als Nintendo seinen Anteil des Second-Party-Studios im Jahr 2002 an Microsoft verkaufte (insgesamt sollte Microsoft 375 Millionen Dollar dafür zahlen, dass Rare zu 100 Prozent in den eigenen Besitz überging), sorgte die Aktion in der Branche für jede Menge Aufsehen. Ein "gewinnträchtiger Schachzug seitens Nintendo" sagten die einen, ein "leichtsinniger Verkauf eines Hit-Produzenten" sagten die anderen. Seit Rare Spiele für Microsofts Konsolen entwickelt, sind zwar einige empfehlenswerte Titel entstanden (beispielsweise "Viva Pinata", "Kameo: Elements Of Power" oder "Kinect Sports"). Einen Klassiker-Status, wie sie heute einige Rare-Titel aus den Neunzigern haben, werden diese Spiele jedoch wohl nicht erlangen.
Hier geht's zum lesenswerten Special "Who Killed Rare?" von Eurogamer.net.
Was meint ihr zu dem Thema? Hat sich der Verkauf Rares für Nintendo bezahlt gemacht? Oder hätte Rare weiterhin einzigartige Hit-Titel für Nintendo produziert, hätte man den Entwickler damals nicht zur Konkurrenz ziehen lassen?

Einer der ganz großen N64-Evergreens: "Diddy Kong Racing"











