Gedämpfter Optimismus in der Spielebranche
Die Spielebranche scheint von der Finanzkrise bisher weitgehend unbehelligt geblieben zu sein, doch werden auch die großen Publisher vorsichtiger mit ihren Prognosen. Sie setzen auf bewährte Formate, die im traditionell starken Weihnachtsquartal für die nötigen Umsätze sorgen sollen. Allerdings vermag niemand genau vorherzusagen, wie sich das Weihnachtsgeschäft angesichts der Kreditkrise entwickelt.
Mit starken Marken sehen sich die Publisher dennoch gut gerüstet. Wer in den vergangen Jahren nicht auf sein Portfolio geachtet hat, bekommt dafür nun die Quittung, wie der Fall THQ[1] illustriert. Mit seinen in der vergangenen Woche veröffentlichten Quartalszahlen versetzte der Publisher seinen Aktionären einen kräftigen Schock. 115,3 Millionen US-Dollar Verlust wies die Unternehmensbilanz für das zweite Quartal des Geschäftsjahrs aus, nach nur 7 Millionen US-Dollar Verlust im Vorjahr.
Das hat Konsequenzen in Form von Entlassungen und Schließungen bei den hauseigenen Entwicklerstudios. Insgesamt will THQ fünf Studios dichtmachen und weitere 250 Mitarbeiter entlassen – das sind immerhin rund 17 Prozent des gesamten Entwicklerstabes. In Zukunft will sich das Unternehmen vor allem auf qualitativ hochwertige Spiele konzentrieren. Der angekündigte Titel Red Faction – Guerilla soll in das nächste Geschäftsjahr verschoben werden, das am 1. April 2009 beginnt.
Spekulationen über eventuelle schwierige Zeiten in der Spielebranche löste auch die Ankündigung von Electronic Arts[2] aus, weltweit 600 Mitarbeiter zu entlassen[3]. Auch der Branchenprimus schreibt rote Zahlen, im vergangenen Quartal weitete sich der Verlust im Jahresvergleich von 195 auf 310 Millionen US-Dollar aus. Dabei sind hohe Entwicklungskosten, die im Jahresendgeschäft wieder eingespielt werden sollen, ebenso zu berücksichtigen wie die gescheiterte Übernahme[4] von Konkurrent Take Two[5]. In seiner Jahresprognose rechnet der Publisher mit einer deutlichen Umsatzsteigerung, erwartet unter dem Strich aber ein Ergebnis zwischen 0,21 US-Dollar Verlust pro Aktie und 0,07 US-Dollar Gewinn pro Aktie.
Auch Activision Blizzard[6] geriet im ersten gemeinsam veranlagten Quartal in die roten Zahlen. Bei auf 711 Millionen US-Dollar deutlich gestiegenen Umsätzen wies das Unternehmen einen Quartalsverlust von 108 Millionen US-Dollar aus. Allerdings dürfte das Ergebnis nicht zuletzt auf die Kosten der Elefantenhochzeit[7] mit Vivendi Games zurückzuführen sein. Der neue Spiele-Riese geht mit einem beachtlichen Arsenal ins Weihnachtsgeschäft[8]: Die zweite Erweiterung für World of Warcraft, Neues von Guitar Hero sowie ein weiteres Kapitel der Call-of-Duty-Reihe.
Insgesamt wachsen die Verkaufszahlen der Branche nicht mehr so kräftig wie bisher, auch wenn auf einzelnen Märkten noch deutliches Wachstum herrscht. Abzusehen ist, dass sich künftig die großen Anbieter mit starken Portfolios durchsetzen werden. Bei steigenden Produktionskosten wird es für die Kleinen der Branche schwerer, sich langfristig zu etablieren. Die Großen werden die Konsolidierung der Branche vorantreiben. (Nico Nowarra) /
(vbr[9]/c't)
Spielebranche steuert auf Krise zu
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Spielebranche steuert auf Krise zu
Nettes Thema für eine Diskussion. An was liegt es? Kommt die Krise wirklich? Was hätte sie für folgen?
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djphil1
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Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
Meiner meinung nach ist ein grund von vielen, das publisher millionen für poduktionen ausgeben und es versäumen das produkt für alle gängigen systeme zu coden.
Schaut man sich die verkaufzahlen von wii und co mal an sieht man das die ps3 zb nicht den erhofften absatz erzielt hat und vorraussichtlich auch nie erreichen wird.
ein spiel dauert in der entwicklung offt mehr als 3 jahre und wenn man das sieht komme ich zu dem schluss das die hersteller einfach aufs falsche pferd gesetzt haben (exclusive titel) .....
[edit]
Capcom zumbeispiel hat sich mehr oder weniger diesen fehler eingestanden und wird nur noch für alle systeme herstellen.
Schaut man sich die verkaufzahlen von wii und co mal an sieht man das die ps3 zb nicht den erhofften absatz erzielt hat und vorraussichtlich auch nie erreichen wird.
ein spiel dauert in der entwicklung offt mehr als 3 jahre und wenn man das sieht komme ich zu dem schluss das die hersteller einfach aufs falsche pferd gesetzt haben (exclusive titel) .....
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Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
Eine Krise seh ich da nicht. Für mich ist es einfach die "Selbstregulierung des Marktes". Es gibt z.B. neue Vertriebsmöglichkeiten. Und besonders kleine Independet-Labels können davon profitieren. XBLA oder WiiWare, Steam, ect. Die grossen Studios und Publisher werden Wege gehen um den finanziellen Aufwand der Produktionen aufzufangen, und das haben sie zum Teil schon, wie die Aufteilung eines Spieles in mehrere Folgen. Bei finanziellen Misserfolg kommt eben kein weiterer Teil. Und noch andere Dinge, wie z.B. Zukauf spezieller virtueller Gegenstände/Güter oder gar zusätzlicher Inhalt gegen Bares um das Spielerlebnis zu erhöhen bzw. zu verlängern.
"Manchmal mache ich schon komische Sachen. Es ist fast so, als ob mein Körper von einem sadistischen Puppenspieler gesteuert wird."
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Azazel2k
Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
Ha, also wenn ich Meldungen höre wie "1 Million FarCry2 in den ersten 3 Wochen" und "über 2 Millionen GEARS2 in den ersten 2 Wochen" dann kann doch keiner von einer Krise reden....
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Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
Ich sehe gar keine Krise, warum auch? Läuft doch alles perfekt, oder? Ein Blick auf die aktuellen Verkaufszahlen spricht für sich!

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djphil1
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Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
Ty hat geschrieben:Ich sehe gar keine Krise, warum auch? Läuft doch alles perfekt, oder? Ein Blick auf die aktuellen Verkaufszahlen spricht für sich!
es gibt immer ausnahmen.
aber warum entlässt EA weltweit 600 mitarbeiter??
oder warum ist MIDWAY pleite??
denke auch nicht das wir einen völligen absturz erleben werden aber im moment haben es die kleinen nicht leicht!
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Azazel2k
Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
Die kleinen haben es deshalb nicht leicht weil sie gegen die Großen und deren unüberschaubare Veröffentlichungswelle kein Licht sehen. Die meisten Games der "kleinen" gehen auf den "großen" Konsolen unter.
Midway ist so gut wie pleite weil sie seit Jahren überwiegend Spiele auf den Markt geworfen haben die kein Mensch spielen will (oft zu recht) und EA entläßt Angestellte garantiert nur wegen der Gewinnoptimierung. Abgesehen davon das EA immer wieder Leute entlässt, egal wie die Geschäfte laufen.
Midway ist so gut wie pleite weil sie seit Jahren überwiegend Spiele auf den Markt geworfen haben die kein Mensch spielen will (oft zu recht) und EA entläßt Angestellte garantiert nur wegen der Gewinnoptimierung. Abgesehen davon das EA immer wieder Leute entlässt, egal wie die Geschäfte laufen.
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Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
Da hast du natürlich Recht, doch die Kleinen haben es nie leicht! Ist ja nicht nur bei der Konsolenwirtschaft so. Ist eben sehr schwer gegen Große zu konkurrieren!aber im moment haben es die kleinen nicht leicht

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Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
Die westlichen Kleinen wohlgemerkt, die sich auf ein Wettrüsten einlassen das sie oftmals nur verlieren können. Kleine japanische Firmen wie Marvelous dagegen freuen sich schon extrem wenn sie 500.000 Einheiten weltweit an den Mann bringen, das ist für die schon eines der erfolgreichsten Spiele ever. Imageepoch ist gar mit 200.000 verkaufter Einheiten zufrieden.denke auch nicht das wir einen völligen absturz erleben werden aber im moment haben es die kleinen nicht leicht!
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Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
Ty hat geschrieben:Ich sehe gar keine Krise, warum auch? Läuft doch alles perfekt, oder? Ein Blick auf die aktuellen Verkaufszahlen spricht für sich!
Verkaufszahlen spiegeln den Umsatz wieder, nicht aber die Kosten.
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Azazel2k
Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
Noch besser, dann wären die Probleme ja hausgemacht und nicht, wie der eine Dussel von Epic meint, Schuld der Gamer.
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djphil1
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Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
jeder der behauptet das die gamer schuld sein hat für mich ein an der nütze!!!!!
hat die games branche nicht erst vorkurzen die musikindustrie vom platz der sonne gestürzt?!?
hat die games branche nicht erst vorkurzen die musikindustrie vom platz der sonne gestürzt?!?
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Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
Dann kann man ja nur von Glück reden, da die Zahlen wirklich gut sind (zumindest in meinen Augen)Ra's al Ghul hat geschrieben:Ty hat geschrieben:Ich sehe gar keine Krise, warum auch? Läuft doch alles perfekt, oder? Ein Blick auf die aktuellen Verkaufszahlen spricht für sich!
Verkaufszahlen spiegeln den Umsatz wieder, nicht aber die Kosten.
Stell dir vor, die Verkaufszahlen würden auch noch in den Keller fallen? Dann gäbe es bestimmt eine Krise! Also haben diese Zahlen sehr viel mit allem zu tun! Und Kosten, ja die fallen wirklich überall an, oder etwa nicht?

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Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
Die Entwicklungskosten sind in den letzten Jahren massiv angestiegen, um da noch was zu verdienen, müssen die Umsätze proportional ansteigen. Wenn man gute Zahlen hätte, könnte man das überprüfen. Aber wie es scheint machen viele trotz hoher Verkäufe Minus.Ty hat geschrieben:Dann kann man ja nur von Glück reden, da die Zahlen wirklich gut sind (zumindest in meinen Augen)Ra's al Ghul hat geschrieben:Ty hat geschrieben:Ich sehe gar keine Krise, warum auch? Läuft doch alles perfekt, oder? Ein Blick auf die aktuellen Verkaufszahlen spricht für sich!
Verkaufszahlen spiegeln den Umsatz wieder, nicht aber die Kosten.
Stell dir vor, die Verkaufszahlen würden auch noch in den Keller fallen? Dann gäbe es bestimmt eine Krise! Also haben diese Zahlen sehr viel mit allem zu tun! Und Kosten, ja die fallen wirklich überall an, oder etwa nicht?
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Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
Was wiederum dann nicht dem Spieler angekreidet werden kannAber wie es scheint machen viele trotz hoher Verkäufe Minus.

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Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
Natürlich sind die Spieler schuld, weil sie vermehrt gebrauchte Spiele kaufen.Ty hat geschrieben:
Was wiederum dann nicht dem Spieler angekreidet werden kann
"Manchmal mache ich schon komische Sachen. Es ist fast so, als ob mein Körper von einem sadistischen Puppenspieler gesteuert wird."
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Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
lolBlindfish hat geschrieben:Natürlich sind die Spieler schuld, weil sie vermehrt gebrauchte Spiele kaufen.Ty hat geschrieben:
Was wiederum dann nicht dem Spieler angekreidet werden kann

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Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
Tja, ein Teil des Problems liegt sicher in den immer teurer werdenden Entwicklungskosten welche oft höher sind als bei ner großen Hollywoodproduktion. Allerdings kann ich es nicht glauben, daß wenn sich ein Spiel wie Gears of War oder far Cry 2 so oft verkauft da immer noch ein Minus stehen bleibt. 10 Millionen verkaufte Games sind nun mal unrealistisch und sowas sollte man als Entwickler auch wissen und berücksichtigen wenn man ein Spiel macht.
Ein anderer Punkt ist aber auch die Qualität der Titel. Viele Entwickler wie Midway, THQ oder früher Akklaim brauchen sich nicht wundern wenn sie rote Zahlen schreiben weil deren Games gegen die großen der Branche oft einfach nur lächerlich sind. Schön wenn THQ jetzt sagt man will nur noch qualitativ gute Produkte rausbringen, aber hallo?? Sollte das nicht sowieso selbstverständlich sein?? Das ist doch hintenrum das Eingeständnis, daß sie viel Mist auf den Markt gebracht haben. Dann diese leidige "Wir machen nur noch Online Multiplayer Games" Thematik. Ich hab mir früher fast jeden halbwegs guten Shooter oder Rennspiel zugelegt weil ein Splittscreenmodus eigentlich Standart war. Heutzutage kauf ich mir viele Games wegen nicht vorhandensein desselben nicht mehr, wie z.B. Pure, Race Driver Grid u.a.
Selbst schuld liebe Entwickler wenn ihr nur noch durch Protzgrafik auf euch aufmerksam machen wollt und es euer Ego nicht erlaubt einen grafisch natürlich etwas schwächeren Splittscreenmodus einzubauen 
Ein anderer Punkt ist aber auch die Qualität der Titel. Viele Entwickler wie Midway, THQ oder früher Akklaim brauchen sich nicht wundern wenn sie rote Zahlen schreiben weil deren Games gegen die großen der Branche oft einfach nur lächerlich sind. Schön wenn THQ jetzt sagt man will nur noch qualitativ gute Produkte rausbringen, aber hallo?? Sollte das nicht sowieso selbstverständlich sein?? Das ist doch hintenrum das Eingeständnis, daß sie viel Mist auf den Markt gebracht haben. Dann diese leidige "Wir machen nur noch Online Multiplayer Games" Thematik. Ich hab mir früher fast jeden halbwegs guten Shooter oder Rennspiel zugelegt weil ein Splittscreenmodus eigentlich Standart war. Heutzutage kauf ich mir viele Games wegen nicht vorhandensein desselben nicht mehr, wie z.B. Pure, Race Driver Grid u.a.
Die Chance den Jackpott im Lotto zu gewinnen liegt bei 1:140000000 und Millionen Leute sagen sich "hey, es könnte ja mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
- SoulBringer
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Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
Naja, das Gelaber von "Experten" welches jedes Jahr auf uns wartet..

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Azazel2k
Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
@Ty: lach nich, hat der Kerl von EPIC tatsächlich gesagt !
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Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
Finanzkrisen gibt es momentan an fast jeder Ecke zu lesen und dann schreien die Leute wieder "Rezession" - dabei hatten wir erst letztes Jahr nen Aufschwung
Lese gerade den Aktienmarkt auf dem ZDF-Teletext S. 651 - Heute:
Konami +6% bei 18,22€ pro Aktie
Nintendo -1,2% bei 244€ pro Aktie
Sony -3,1% bei 17,06€ pro Aktie
Sieht trotzdem noch gut aus. Fabicom hatte ja mal selbst Nintendo-Aktien und die waren damals noch niedriger (122€ bei Kauf)!
Lese gerade den Aktienmarkt auf dem ZDF-Teletext S. 651 - Heute:
Konami +6% bei 18,22€ pro Aktie
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Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
Auf dem PC sind mache Studios da schon weiter : "Dank" DRM haben Spiele wie Spore oder Red Alert 3 quasi keinen Gebrauchtmarkt mehr, da man deren CD-Keys an eine eMail Adresse binden muss - ohne die Möglichkeit das wieder zu "lösen".
Wer also wie ich Spore an seine Main-Adresse gebunden hat, kann es nicht weiter verkaufen, da der Abnehmer ohne deine eMail Adresse und Passwort beim Online Check vor dem Starten des Spiels nicht durchkommt.
Desweiteren finde ich, dass Studios selber schuld haben die
a) nur teure Lizensen Kaufen und daraus Schrott herstellen (THQ)
b) Spiele mit den Kosten einer Quantastiliarde US$ Produzieren die einfach keiner kaufen möchte
c) Titel auf den Markt werfen die einfach unfertig sind und dann lieber die meckernden Reviewer zu terrorisieren (ATARI)
d) einst gute und erfolgreiche Reihen durch halbherzige Updates zu Grunde richten (Activision, EA)
e) ganze Genres aussterben lassen, nur weil gerrade ein anderes "In" ist (erst jetzt kommen Simulationen, Adventure und Hexagonal Strategie langsam wieder...)
Wer also wie ich Spore an seine Main-Adresse gebunden hat, kann es nicht weiter verkaufen, da der Abnehmer ohne deine eMail Adresse und Passwort beim Online Check vor dem Starten des Spiels nicht durchkommt.
Desweiteren finde ich, dass Studios selber schuld haben die
a) nur teure Lizensen Kaufen und daraus Schrott herstellen (THQ)
b) Spiele mit den Kosten einer Quantastiliarde US$ Produzieren die einfach keiner kaufen möchte
c) Titel auf den Markt werfen die einfach unfertig sind und dann lieber die meckernden Reviewer zu terrorisieren (ATARI)
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e) ganze Genres aussterben lassen, nur weil gerrade ein anderes "In" ist (erst jetzt kommen Simulationen, Adventure und Hexagonal Strategie langsam wieder...)

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Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
Ja, das hatte mich vor allem bei Burnout Paradise aufgeregt. Ständig gab es hier und da Updates mti Nebel, Tag-Nacht-Wechsel und dann kamen die Motorräder, die im Maßstab agr nicht mehr da hinpassen. Der Fahrer war größer als ein Auto selbst. Da hätten die sich das ganze doch auch für den Nachfolger aufsparen und damit richtig Kohle scheffeln können!!!SeniorDingDong hat geschrieben: c) Titel auf den Markt werfen die einfach unfertig sind und dann lieber die meckernden Reviewer zu terrorisieren (ATARI)
d) einst gute und erfolgreiche Reihen durch halbherzige Updates zu Grunde richten (Activision, EA)
Ist ja schön und gut, wenn sie diese Updates als Test betiteln, indem sie dadurch die Reaktionen der Spieler analysieren und sich danach richten wollen, aber damit haben sie auch wieder den Wow-Effekt weggenommen!
ich fand das richtig mies und werde BP garantiert nicht mehr spielen! Pech für EA, aber wenn die das spiel so "vergewaltigen" ...
Na ja, du kennst dich da wohl etwas besser aus. Ich habe da so meine Bedenken, weil der Konjunkturzyklus ca. 4-5 Jahre dauern kann und des sicher wird. Da werden sicher noch härtere Zeiten auf uns zukommen.Intrepid hat geschrieben:Naja Aufschwung würd ich das nicht nennen, lediglich ein Wirtschaftswachstum von 1,5% warns glaub ich, aber insgesamt denke ich, gehts langsam in eine Rezession, wird auch mal wieder Zeit.
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Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
Jaja, wenn ich mir die Technik und die Möglichkeiten von heute ansehe frage ich mich was die Entwickler alles machen könnten wenn sie endlich mal wieder schöne 3D Action Adventures und J&Rs entwickeln würden. Sie müssten sich nur mal Mühe geben und kein Kampfsystem mit Instant Win Button (oder 1-Button-Kampfsystem), richtige Rätsel einbauen, schöne Dungeons machen. Vor allem sollte einem nicht alles in den Hintern geschoben bekommen. Wenn ich da an irgendwelche GPS Systeme denke die dir den Weg Metergenau zeigen.. schöner wäre es doch einfach selbst alles zu erkunden.SeniorDingDong hat geschrieben:e) ganze Genres aussterben lassen, nur weil gerrade ein anderes "In" ist (erst jetzt kommen Simulationen, Adventure und Hexagonal Strategie langsam wieder...)
Fable 2 wäre hier ein gutes Beispiel. Tolles Spiel, leider nur "toll" oder "sehr gut" imo. Hätten sie etwas mehr an der Umgebung oder den Dungeons ge.. welche Dungeons?
Ähm, wie kann man sich über große Updates, die KOMPLETT kostenlos sind und die Spielzeit verlängern und neue Dinge ins Spiel bringen aufregen? Wenn sie was kosten würden, könnte ich dich vollkommen verstehen. So aber irgendwie nicht. Dir wäre es lieber nächstes Jahr ein neues Burnout zu kaufen, welche die Dinge beinhaltet, die du jetzt kostenlos bekommst? Little Big Planet Kostüme kosten jeweils 1$, die Content Packs sind allesamt kostenlos und.. ich verstehs nicht. Du musst sie ja nicht runterladen, wenn sie dir nicht gefallen.Flemmli hat geschrieben:Ja, das hatte mich vor allem bei Burnout Paradise aufgeregt. Ständig gab es hier und da Updates mti Nebel, Tag-Nacht-Wechsel und dann kamen die Motorräder, die im Maßstab agr nicht mehr da hinpassen. Der Fahrer war größer als ein Auto selbst. Da hätten die sich das ganze doch auch für den Nachfolger aufsparen und damit richtig Kohle scheffeln können!!!
Ist ja schön und gut, wenn sie diese Updates als Test betiteln, indem sie dadurch die Reaktionen der Spieler analysieren und sich danach richten wollen, aber damit haben sie auch wieder den Wow-Effekt weggenommen!
ich fand das richtig mies und werde BP garantiert nicht mehr spielen! Pech für EA, aber wenn die das spiel so "vergewaltigen" ..
Naja, die Einen regen sich über jährliche Updates auf die dann im Laden stehen, die anderen über großen, kostenlosen Download-Content. Man kanns nicht jedem Recht machen.. Ich wäre froh mehr Entwickler würden ihre Produkte so pflegen oder supporten wie Criterion das mit Burnout Paradise macht.

- Robus
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Re: Spielebranche steuert auf Krise zu
Eine Engine alleine garantiert dir noch lange nicht "Stat of the Art"-Technik...zumindest im umgesetzten, fertigen Produkt nicht. James Bond Quantum of Solace basiert auf der CoD4-Engine...sieht man davon was? Nein, auf 360/PS3 sieht das Spiel nichtmal annähernd so schön aus wie CoD4.szer0x hat geschrieben:Anstatt die Hälfte der Entwicklungskosten in immer neue Engines, welche in der Regel nicht einmal ansatzweise an die Marktführer heranreichen, zu investieren sollte hier meiner Meinung nach viel stärker lizensiert und ein Teil der eingesparten Kosten in das eigentliche Spieldesign invesiert werden. Die Produktionskosten würden letztendlich deutlich niedriger ausfallen, die Risiken der Publisher würden geringer werden und als Bonus hätte man schon eine fertige Engine, welche vernünftigen Support durch den Lizenzgeber bekommen würde. Die Spieler hingegen würden ein Produkt bekommen welches im Gegenzug trotzdem State-of-the-Art Technik beherbergt und bei dem die Entwicklungsschmiede das Hauptaugenmerk auf die Essenz eines Videospiels legen "könnte"...dem angesprochenen Gamedesign.
Es braucht hier immernoch fähige Entwickler oder einiger Unterstützung durch die Lizenzgeber...
Wobei ich mich allerdings nicht auskenne ist der Kostenvergleich zwischen einer lizenzierten Engine, auf die man sich einstellen muss, und einer selbstgemachten Engine, die man auch so konzipieren kann, dass man damit effizienter umgehen kann. Aber ich will dir mal glauben, dass die lizenzierte Variante die günstigere ist.
