Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

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Hobble
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Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von Hobble »

Interessante Einblicke!

Im Folgenden einige übersetzte Passagen aus einem Interview, das Revogamers.com mit Eiji Aonuma (Director der letzten Zelda-Titel) geführt hat:
"Die Unterschiede zwischen DS und Wii sind groß. Bei "Spirit Tracks" war es so, dass wir versucht haben, die nahezu perfekte Kontrolle noch zu verbessern; das brachte uns dazu, uns richtig den Kopf zu zerbrechen. Bei der Wii ist es dasselbe: Wir wollen das Beste aus der Steuerung herausholen. Wir wollen, dass der Spieler das Spiel auf den bestmöglichen Weg steuert. Auf der Wii ist die Kamera realistischer. Die Grafik ist ebenso realistischer und konsequenterweise muss auch die Steuerung deutlich realistischer sein."
"Es gab eine Menge Dinge, die wir bei Ocarina of Time noch nicht tun konnten aufgrund von technischer Limitation. Aber ich denke, dass wir diese Probleme mit jedem weiteren Zelda mehr und mehr ausgemerzt haben. Bei jedem neuen Spiel habe ich versucht, neue Dinge zu integrieren, die vorher nicht möglich waren. Eigentlich ist es so, dass ich diese Dinge fast als Remake gebracht habe. Wenn ihr mich also fragt, ob es ein Zelda-Remake geben wird...Da denke ich, dass es das über die Jahre immer gab. Wobei es auch sein mag, dass ich nicht erfolgreich genug war, ich habe nie das erwartete Level erreicht."
"Es ist kompliziert. Vergangene Dinge sind in unserem Gedächtnis und werden dort mit der Zeit immer besser. Wenn man Ocarina of Time heute spielt, dann merkt man, dass es nicht so gut ist. Manchmal läuft es nicht so flüssig und schnell, wie es sollte, die Grafik ist nicht so schön, wie sie sein sollte und es gibt einige verwirrende Passagen...Jedes aktuelle Zelda ist dem technisch überlegen. Alles läuft schneller und flüssiger...Aber um Ocarina of Time zu übertreffen, bedarf es eines großen Wechsels - vergleichbar mit dem damaligen! Und das wird ziemlich kompliziert werden."
"Ich wusste nicht, dass unsere Diskussionen [Anm.: von ihm und Shigeru Miyamoto] so bekannt sind. Ich glaube, dass wir unterschiedliche Visionen haben, weil Mr. Miyamoto ein Genie ist; er hat ein angeborenes Talent, während ich alles, was ich tue, Schritt für Schritt lernen musste. Das kostete mich viel Kraft, denn ich habe diese angeborene Talent nicht. Ich arbeite jetzt seit vielen Jahren mit Mr. Miyamoto zusammen und schon seit den jüngsten Tagen ist dieser Moment, in dem ich ihm meine Arbeit zeige, damit er seine Meinung darüber sagt, ein ganz spezieller Moment für mich, den ich sehr genieße. [...] Er bemerkt Dinge, die ich niemals sehen würde. Nach dieser Zeit passen unsere Visionen immer besser zusammen. Trotzdem fehlt mir da noch einiges, um sein Level zu erreichen."
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Coyote
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von Coyote »

Die sollen einfach A Link to the Past in 3D machen.Ist immer noch das beste Zelda aller Zeiten.Basta.
America`s Most Wanted
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von America`s Most Wanted »

Wenn sie das machen würden wäre es genau das gleiche was Aonuma sagt. Es wäre genauso wie die Remakes der alten Final Fantasys und Dragon Quests und vieler weiterer Spiele und würde auch die von Aonuma angesprochenen Probleme beinhalten. Das Gameplay hat sich in den letzten fünfzehn Jahren nunmal geändert und man ist neue Dinge gewohnt, einfach ein Remake in 3D bügelt das nicht aus sondern ändert nur die Perspektive, das Gameplay, bei welchem A Link to the Past vor über fünfzehn Jahren grandios war [und heute mit Retrosicht noch ist], würde jedoch altbacken sein.
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P.E%
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von P.E% »

Was hat sich bei den 2D-Zelda-Spielen so sehr geändert in Sachen Gameplay?
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von America`s Most Wanted »

Bei Zelda in 2D hat sich nichts geändert weswegen die neuen Handheld-Teile auch nicht mehr die Faszination von früher erreichen können, aber in Sachen 3D sind Dinge einfach anders, "runder" geworden, nicht speziell bei Zelda sondern einfach allgemein in der Spielebranche. Ein A Link to the Past in 3D wäre zwar schon und toll, würde sich aber immer irgendwie "bekannt" anfühlen, und zwar noch stärker als es bei Zelda immer ist. Und nach vier [großen] 3D-Spielen ist ein Wandel bzw. eine Änderung in Sachen Gameplay durchaus berechtigt, vor dem ersten 3D-Zelda gab es auch vier 2D-Zeldas. ;)

Twilight Princess auf Wii empfand ich durch die Steuerung schon als einen Wandel, aber da geht noch mehr. Was Aonuma braucht ist die Freiheit die er bei Majora`s Mask hatte. Bei den anderen Zeldas danach musste er sich entweder der Chefetage oder den Fans beugen. Und wenn die Fans das bekamen was sie forderten war es auch wieder nicht gut...
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von Ra's al Ghul »

Ich sag ja, es muss endlich eine
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easie
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von easie »

Alles...nur bitte kein First Person :ugly:
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von Spike »

Vor mir aus können sie das Franchise ruhig mal etwas aufpolieren und Sachen verändern, wird diesen sicher nicht schaden. Dem Zelda Team traue ich es 100%ig zu, uns nicht zu enttäuschen.
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von CroNeo »

Spike hat geschrieben:Vor mir aus können sie das Franchise ruhig mal etwas aufpolieren und Sachen verändern, wird diesen sicher nicht schaden. Dem Zelda Team traue ich es 100%ig zu, uns nicht zu enttäuschen.
Naja, Wind Waker war schon ein ziemlicher "Schock". Eigentlich war das Spiel nicht schlecht, aber irgendwie... weiß nicht. :/
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Dicker
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von Dicker »

Aber imo immer noch besser, als wenn man die ganze Zeit über denkt, verdammt, das kenn ich schon. Das Spiel muss überraschen können, man sollte nicht wissen, dass Ganon wieder der Gegner ist, dass man mit Pfeilen auf Augen schießt, um Türen zu öffenen, dass der Boss nur über den Masterschlüssel erreicht wird... z.B.
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von 34er »

CroNeo hat geschrieben:
Spike hat geschrieben:Vor mir aus können sie das Franchise ruhig mal etwas aufpolieren und Sachen verändern, wird diesen sicher nicht schaden. Dem Zelda Team traue ich es 100%ig zu, uns nicht zu enttäuschen.
Naja, Wind Waker war schon ein ziemlicher "Schock". Eigentlich war das Spiel nicht schlecht, aber irgendwie... weiß nicht. :/
wind waker ist genial. zwar ein bisschen einfach und kurz für ein zelda (zumindest die hauptquest), aber ansonsten absolut großartig. leider verkennen viele die qualität des spiels, weswegen mit twilight princess wieder ein aufguss der alten zelda formel kam. aonuma und miyamoto sollen sich ruhig wieder kreativ austoben, wie sie es bei wind waker gemacht haben.
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von Spike »

Ich fand Wind Waker sehr viel besser als z. B. OoT. Aber so gehen die Meinungen auseinander ... war aufgrund des Grafikstils sicher nicht jedermanns Sache. Aber es war insgesamt ein tolles Spiel, auch wenn viele sich ein anderes Zelda gewünscht hätten.
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von Jockel »

Spike hat geschrieben:Ich fand Wind Waker sehr viel besser als z. B. OoT. Aber so gehen die Meinungen auseinander ... war aufgrund des Grafikstils sicher nicht jedermanns Sache.
Ich finde das EINZIGE was Wind Waker wirklich zu 100% richtig macht, ist die Grafik.
Das Spiel an sich hat so viele langweilige Stellen und längen... Das Dungeon-Design ist nicht besonders interessant... Die Steuerung fühlt sich ein bisschen schwammig an... usw :asd:
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magigt
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von magigt »

...nicht zu vergessen, die laaangen Fahrten auf dem Meer.
Aber sonst ein wirklich gutes Spiel.
ich hab meins
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magigt
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von magigt »

ist klar, ich dachte ja auch daran, die Schätze im Meer zu heben.
ich hab meins
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von Cubestar2003™ »

Wind Waker war schon top gemacht und ich denke der eher schlechte Ruf innerhalb der Spielergemeinde liegt einfach daran, wie offensichtlich unfertig es am Schluss war. Ich für meinen Teil hätte nichtmal weitere Dungeons benötigt, man hätte sich auch einen komplett anderen Endspurt überlegen können. Wäre sicher episch gewesen fürs letzte Spieldrittel in das Old School Unterwasser-Hyrule "eintauchen" zu können. Im Nachhinein würde ich mir da fast einen zweiten Teil wünschen oder zumindest ein Standard-Zelda in Cel-Shading. Da steckt noch Potenzial drin.

Und wenn es stimmt, das Aonuma seit Majoras Mask keine vollkommene künstlerische Freiheit mehr besessen hat, dann solte man ihm das Vertrauen schleunigst wieder geben. Bis auf den langatmigen Anfang macht das Spiel nicht viel falsch und war jawohl ein gelungener Mix zwischen dem alten OoT-Feeling und völlig neuen Elementen.
"Ich wusste nicht, dass unsere Diskussionen [Anm.: von ihm und Shigeru Miyamoto] so bekannt sind. Ich glaube, dass wir unterschiedliche Visionen haben, weil Mr. Miyamoto ein Genie ist; er hat ein angeborenes Talent, während ich alles, was ich tue, Schritt für Schritt lernen musste. Das kostete mich viel Kraft, denn ich habe diese angeborene Talent nicht. Ich arbeite jetzt seit vielen Jahren mit Mr. Miyamoto zusammen und schon seit den jüngsten Tagen ist dieser Moment, in dem ich ihm meine Arbeit zeige, damit er seine Meinung darüber sagt, ein ganz spezieller Moment für mich, den ich sehr genieße. [...] Er bemerkt Dinge, die ich niemals sehen würde. Nach dieser Zeit passen unsere Visionen immer besser zusammen. Trotzdem fehlt mir da noch einiges, um sein Level zu erreichen."
Btw.: Hierbei hab ich eben etwas Gänsehaut bekommen. Eine krassere Respektsbekundung kann man seinem Vorgesetzten wohl kaum eingestehen. Mein Respekt für Aonuma!
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Itsame
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von Itsame »

Dicker hat geschrieben:Aber imo immer noch besser, als wenn man die ganze Zeit über denkt, verdammt, das kenn ich schon. Das Spiel muss überraschen können, man sollte nicht wissen, dass Ganon wieder der Gegner ist, dass man mit Pfeilen auf Augen schießt, um Türen zu öffenen, dass der Boss nur über den Masterschlüssel erreicht wird... z.B.
Ich bin eigentlich gegen großartige Veränderungen in Zelda, wobei es sehr reizvoll wäre, Zelda mehr Rpg Charakter zu geben, bzw. ganze Skilltrees etc. Muss aber auch nicht sein. Und was du da ansprichst: Genau das sollte man niemals ändern. Ich will, dass ich für den Boss einen Masterschlüssel brauche. Ebenso möchte ich ein Masterschwert, in welcher Form auch immer. Das gehört eindeutig zu Zelda dazu. Sollen sie doch ein reitbares Flugtier einbauen, damit man schon mit der WiiMote steuern kann. Stelle ich mir spannend vor. Aber bloss nicht alle Merkmale von Zelda kappen z.b. Masterschlüssel etc. Ich fände ich unglaublich, wenn man den letzten Endgegner mit Ganon zusammen erledigen würde, so ein ultimatives Böse, welches eine noch grössere Gefahr darstellt als Ganondorf selbst etc.
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Mr. Wood
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von Mr. Wood »

Cubestar2003™ hat geschrieben:Und wenn es stimmt, das Aonuma seit Majoras Mask keine vollkommene künstlerische Freiheit mehr besessen hat, dann solte man ihm das Vertrauen schleunigst wieder geben.
Ich wiederhole mich: das bitte genau nicht! Für mich hat das Spiel gar nicht funktioniert, also sollte der "geniale" Shiggi dringendst als Korrektiv erhalten bleiben. Ich möchte kein Zelda mehr, dass in unzählige Sidequests zerfasert. Für mich darf es durchaus stringent sein, TP war in meinen Augen ein Spitzentitel, der lediglich unter den bis in unerreichbare Höhen geschraubten Erwartungen der Fans zu leiden hatte.
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Dicker
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von Dicker »

Ich könnte dir jetzt Zig Sachen aufzählen, die mich an TP gestört haben (mach ich aber nicht, wurde schon oft genug wiederholt), aber das einzige, was man an MM kritisieren kann ist die Länge (4 Dungeons) und eben das Zeitlimit mit all seinen Beschränkungen (Speichern, Items). Aber ansosnten war das Game top und hat dem Spieler die Möglichkeit gegeben durch Sidequest viel tiefer in die Welt und ihre Charakter einzutauchen, als es bei den anderen Zeldas der Fall war. Und das Beste, es ist alles optional, wenn dich die Sidequest nerven, lass sie aus :)
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von Rizi »

TP war vielleicht als Spiel an sich gut, aber vom ganzen Aufbau etc. sowas von unglaublich langweilig.
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von P.E% »

Majora´s Mask ist im Nachhinein ja von vielen doch gewürdigt, hab ich den Eindruck. Ich fand´s aber schon damals super.
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von Cubestar2003™ »

Mr. Wood hat geschrieben:
Cubestar2003™ hat geschrieben:Und wenn es stimmt, das Aonuma seit Majoras Mask keine vollkommene künstlerische Freiheit mehr besessen hat, dann solte man ihm das Vertrauen schleunigst wieder geben.
Ich wiederhole mich: das bitte genau nicht! Für mich hat das Spiel gar nicht funktioniert, also sollte der "geniale" Shiggi dringendst als Korrektiv erhalten bleiben. Ich möchte kein Zelda mehr, dass in unzählige Sidequests zerfasert. Für mich darf es durchaus stringent sein, TP war in meinen Augen ein Spitzentitel, der lediglich unter den bis in unerreichbare Höhen geschraubten Erwartungen der Fans zu leiden hatte.
Majoras Mask bezog seine Klasse auch nicht ausschließlich aus den Sidequests. Ich brauche auch keine 14934 Höhlen mit Rubinen, dann lieber weniger aber dafür umfangreichere Nebenaufgaben mit optionalen Storyinhalten. Das Kafei-Quest war in der Hinsicht top, weil es auch dadurch, dass es an allen drei Tagen was zu erledigen gab, über "das gesamte Spiel" erstreckt hat. Ebenfalls top war das Maskenfeature, weil Sidequests, für die man mit diesen Masken belohnt wurde, eben auch was zum Gameplay beigetragen haben. Da hatte man einfach noch eine weitaus größere spielerische Motivation, als wenns nur Herzteile gibt (oder Achievements, Trophys etc.pp). Und genau sowas gab es in Twilight Princess gar nicht. Es gab weder wichtige Nebenfiguren mit eigenen Geschichten (Kafei) noch nebensächliche Spielereien mit Charme (Masken). Und das war schade, grade in Anbetracht der imposanten und atmosphärischen Spielwelt.
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von Onilink »

So eine lebendige Spielwelt wie in Majoras Mask gabs sonst in keinem anderen Zeldaableger. Tbh habe ich noch garkein Action Adventure gespielt das an Majoras Mask herankommt was das betrifft.

Egal ob es Teil von einem Sidequest war oder nicht, sogut wie jeder NPC hatte eine eigene Geschichte über die drei Tage, statt nur einen Satz wie 'Ich kann mir keine Zaubertränke leisten!!!11' durch das ganze Spiel von sich zu geben und das Ganze war dann auch noch ordentlich durchdacht. Dazu noch die bedrückende Atmosphäre - daran denke ich wenn ich meine Zelda sollte wieder in die Richtung gehen und nicht an das 3-Tage System, oder sonstwas.
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von P.E% »

Vor allem der Postbote hat mir so Leid getan. Immer pflichtbewusst und fröhlich und am dritten Tag...
Egal wo man war, am dritten Tag war immer die Stimmung einfach unbeschreiblich.
Alle drei, vier oder fünf Jahre ein Zelda-Spiel auf Heimkonsole ist mir zu wenig. Kann Nintendo nicht wenigstens Remakes machen lassen? Zusätzlich, also ohne das eigentliche Spiel zu verzögern, auch gerne von 3rd-Party umgesetzt.
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Re: Aonuma über Zelda: Es braucht den Wechsel!

Beitrag von GevatterTod »

Ich hätte zwar auch gerne Remakes, aber finde da Aonumas Statement zu eben diesen schon ganz passend :asd:

Eins muss ich aber noch zu MM sagen:
Ich will nicht widersprechen, dass die Leute alle einen eigenen Tagesablauf hatten, der mit individuellen Geschichten verbunden war. Aber man sollte einfach nicht aus den Augen verlieren, dass es zur Spielmechanik von MM gehörte. Dieses Spiel war nunmal darauf ausgelegt, dass die Welt (?) in 3 Tagen untergeht und dazu gehört dann imo nunmal ein ausgebauter Tagesablauf der NPCs. Denn alles andere hätte hier auf mich wie ein extrem billiger Zeitdruck gewirkt.
Das bedeutet aber noch lange nicht, dass bei diesem Spiel mehr Wert auf Details gelegt wurde als bei anderen Zeldas, sondern dass man die (wohl in jedem Zelda-Teil variierende ) Spielmechanik durchdacht und wunderbar umgesetzt hat - das ist aber schon immer so gewesen.
Dass die einen lieber einen vollen Dreitagesablauf, die anderen ein weites Meer mit vielen zu entdecken geltenden Inseln und wiederum andere einfach vier Jahreszeiten haben wollen ( :) ) ist dann einfach Geschmackssache.

Bei mir stieß das Spiel leider auf Widerspruch, weil eines seiner Main-Features genau das war, was ich einfach bei Spielen nicht mag. Aber so ist das nunmal: Die einen fühlen sich durch abgeschossene Zivilisten am Flughafen und die anderen durch einen Drei-Tage-Zeitdruck abgestoßen :kruemel:
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